Anzeichen für Hyperaktivität bei Hunden

Hyperaktive Hunde reagieren stark auf Auslöser und Reize, auch wenn diese sehr klein sind. Sie sind häufiger und heftiger aktiv und sind öfters viel emotionaler als „normale“ Hunde.

Es ist aber allerdings nicht einfach eine Hyperaktivität zu diagnostizieren. Mehrere von den Symptomen, die ich gleich nennen werde, müssen zutreffen und es sollte auch berücksichtigt werden, wie stark der Hund und wir als Besitzer unter diesem Verhalten leiden.

Anzeichen für Hyperaktivität bei Hunden

Anzeichen für Hyperaktivität bei Hunden:

  • Aufmerksamkeit suchen (Winseln, Bellen, Anstupsen, „verbotene“ Dinge wie zum Beispiel auf dem Sofa springen, etc.)
  • Hektische Begrüßung (Anspringen, Beißen in die Kleidung, Bellen, Herumrennen)
  • Sofortige Reaktion auf kleine Reize wie Türenklappern, fallender Gegenstand)
  • Reaktion auf unbekannte Sachen (Besucher, fremde Hunde…)
  • Erwarten (!) von Reizen (daher Aufenthalt vor Fenstern etc.)
  • Großer Drang zu erkunden während des Spaziergangs.
  • Unruhe bei Autofahren
  • Wenig Ruhephasen
  • Ausdauernde Aktivität
  • Mangelnde Impulskontrolle
  • Mangelnde Frustrationstoleranz
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Hingegen aber übermäßige Konzentration auf bestimmte Reize wie buddeln nach Mäusen zum Beispiel.

Folgen von Hyperaktivität:

Mehrere Probleme können auftreten, wenn der Hund Hyperaktiv ist. Die zwei größten Probleme sind im Bereich des Sozialverhaltens und Ängste.

Sozialverhalten:

Bei Begegnungen mit anderen Hunden oder fremden Menschen können für hyperaktive Hunden ein Paar Herausforderungen entstehen:

  • Ausdrucksverhalten wird schnell wechselnd gezeigt. Dies kann das Gegenüber überfordern und führt zu schlechter Kommunikation.
  • Das ungebremste Verhalten ist dem Gegenüber unangenehm.
  • Im Spiel reagieren Hyperaktive Hunde stark auf Bewegungen und sind oft nicht mehr in der Lage „Stoppsignale“ wahrzunehmen.

Ängste:

  • Aufgrund der beschriebenen Konflikte gegenüber Artgenossen, können auch soziale Ängste entstehen.
  • Außerdem erleben hyperaktive Hunde häufiger Unfälle wie Beißereien, als andere Hunde. Was ebenfalls zu Ängsten führen können.

Was tun gegen Hyperaktivität bei Hunden?

Ruhe üben!

Jeder Hund kann schlafen und ruhen lernen! Hyperaktive Hunde sollen den Übergang zwischen Aktivität und Ruhe erlernen. Nach jeder Aktivität sollte daher Ruhe gefördert werden. Es gibt mehrere Entspannungstechniken, die dabei helfen können.

Anzeichen für Hyperaktivität bei Hunden

Kurze Trainingszeiten!

Allgemein ist es ratsam, nicht länger als 15 Minuten mit einem Hund zu trainieren. Und da der Hyperaktiver Hund sich eher schlecht Konzentrieren kann, ist es sinnvoll zu Beginn des Trainings, erst 5 Minuten zu trainieren und langsam zu steigern.

Klarheit!

Was willst du von deinem Hund? Was soll er tun oder nicht tun? Verwirrung und Konflikte bei Hund oder Besitzer müssen vermieden werden, da sie stimulierend wirken.

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